Die Zukunft beginnt hier: Makerspace+

„Stadt der radikalen Öffentlichkeit“, „Erinnerungsbilder der Zukunft“ – Der Geographiekurs des CEG war erfolgreich beim Call for Ideas von „KNOW HOW TEILEN MACHT STÄDTE STARK“ . Damit geht die Geschichte weiter um die Frage, wie eine zukünftige Gestaltung des Quartier aussehen kann: 2022 wird das Jahr des Machens und der Umsetzungen.

Die Stadt Erlangen hat nach einer Machbarkeitsstudie ihre Vorzugsvariante bekannt gegeben; hierbei ist die folgende Darstellung entstanden, die deutlich machen soll, dass „die Gebäudevolumen in angenehmer Proportion (…) mit genügend räumlicher Distanz und funktionaler Nähe“ frei voneinander stehen können. Der Stadtraum soll nach Aussage der Stadt dadurch belebter wirken.

Eine intensive Diskussion dieses Vorschlags innerhalb des Geographiekurses hat ergeben, dass die Schülerinnen und Schüler des CEG einige Schwächen hinsichtlich der oben genannten Zielsetzungen sehen. Sie möchten deshalb weitere Perspektiven einbringen, an denen mit dem Betreiberverein Makerspace+ gearbeitet werden soll. Selbstverständlich könnte nur ein offener Architekturwettbewerb von Profis eine wirkliche Prüfung aller Umsetzungspläne für die Zukunft bringen – denn der Geographiekurs des CEG kann natürlich nicht die Expertise von Architekturbüros ersetzen.

Trotzdem kann sich eine erste zeichnerische Umsetzung der Südansicht in der Fahrstraße sehen lassen, die deutlich macht, dass die Schaffung eines Anbaus an das CEG mit Mensa, Bibliothek, Workspaces und zwei Klassenräumen architektonisch zwischen den Kuben des KuBIK und dem Korpus des Schulhauses vermitteln kann; ein Absenken und eine dynamische Gestaltung des Dachraumes des Turnhallenneubaus bei verringerter Grundfläche schafft einen begehbaren, von außen zugänglichen urbanen Grünraum (vgl. Zwischenergebnisse der Erarbeitung im Kurs). Dieser kann von den Studierenden auf der neuen Achse der Geisteswissenschaft ebenso wie von den Anwohnern genutzt werden. Die Mensa wird nach außen geöffnet, so dass auf der neu zu gestaltenden verkehrsberuhigten Achse der Geisteswissenschaft das Straßencafé „Quartier“ entstehen kann. Selbstverständlich wird das Kernstück die Fassadengestaltung der neuen Gebäude sein, da nur dadurch zwischen den beiden denkmalgeschützten Gebäuden gänzlich verschiedener Bauzeit vermittel werden kann – auch darum wird es in den von Makerspace+ ermöglichten Workshops gehen.

Im Projekt wollen wir mit Makerspace+ an den folgenden Perspektiven arbeiten:

  • Kreativphase mit dem Ziel weitere, auch gänzlich andere Lösungen für das Quartier zu finden
  • Entwicklung eines Gesamtkonzeptes auch in Hinblick auf die Achse der Geisteswissenschaft, den Langemarkplatz und die Einbeziehung der Henkestraße, um jahrelange Bautätigkeiten zu begrenzen
  • Grün- und Sportflächenverlust für das CEG vermeiden
  • Erweiterung der Fahrradstellplätze im Vergleich zur jetzigen Zahl
  • Neuplanung und Neugestaltung der Mensa im Rahmen eines überzeugenden Architekturkonzepts für das Quartier
  • Architektonische Anschlüsse und Gestaltung der Brandwände des CEG
  • Landschaftsarchitektonische Gesamtplanung und Durchgängigkeit des Quartiers
  • Überdenken der derzeitig projektierten Tiefgaragenerschließung (nicht in verkehrsberuhigter Fahrstraße; Nutzung bereits versiegelter Flächen)
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